Propaganda

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Seit den Zeiten des Faschismus und Kommunismus wissen wir, was mit Hilfe von Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung angerichtet werden kann. Trotzdem lassen wir es auch in der "freien Welt" zu, dass finanziell bestens ausgestattete Profis uns als Individuen und Gesellschaften nach Strich und Faden manipulieren und durch raffiniert gesponnene Netze aus Halbwahrheiten, Über- und Untertreibungen und gezieltem Verschweigen ihre Ziele gegen unsere existenziellen Interessen durchsetzen.

Goebbels-Experiment

Edward Bernays, Public Relation, Öffentlichkeitsarbeit,

Arte Dokumentation vom 29.5.2018 edward+bernays+wissenschaft+der+meinungsmache GoogleTM


Ein Video von Anna Bocca über die Propagandamaschine, die der Welt den Neo-Liberalismus schmackhaft machte: https://youtu.be/swOqwhcEtDc

Inhaltsverzeichnis

Der feuchte Traum der Propagandisten und Marketing-Fuzzies

Mit dem digitalen Modell Aitana (ki+modell+aitana GoogleTM) erhalten die Berufs-Manipulateure der Welt ein neues Werkzeug, um mit unseren Träumen und Ängsten zu spielen und noch mehr Profit mit noch weniger Aufwand zu generieren. Ist technischer Fortschritt nicht schön?

Propaganda funktioniert auch ohne Dummheit

Warum Propaganda kein "dummes" Publikum erfordert und trotzdem funktioniert, erläutert der folgende Videoessay eines wachen, russischen Bürgers: https://youtu.be/BY9uuxC_YAQ

Propaganda zeigt dir deinen Platz in der Gesellschaft und wenn du dich selbst nicht aus der Gesellschaft herauskatapultieren willst, folgst du ihren Regeln, schweigst wenn es opportun ist und meidest Informationen, die dich in Schwierigkeiten bringen. Durch Propaganda verlieren Worte ihren Sinn. Du fragst nicht, was wahr ist, sonder was man dir sagen will.


Propaganda mit KI

Nimm diesen Text und mach daraus eine Polemik im Stil von Eckhardt Henscheid, habe ich Claude gebeten. Hier das Resultat:

Propaganda, oder: Die Kunst, dem Untertan ein Lächeln zu implantieren, auf daß er die eigene Enteignung als Festtag begreife

Es gehört, mit Verlaub, zu den hübscheren Selbsttäuschungen des sogenannten aufgeklärten Menschen unserer Tage, daß er sich für ebendiesen halte – aufgeklärt nämlich –, während er doch, kaum hat er den Fernseher, das Smartphone oder, in atavistischen Fällen, gar die Zeitung aufgeschlagen, in Sekundenbruchteilen zu einem willfährigen Empfänger jener Botschaften wird, die ihm, garniert mit Lächeln, Statistik und einem Hauch von Wissenschaftlichkeit, mitteilen, was er zu denken, zu fühlen, zu kaufen und – dies vor allem – nicht zu hinterfragen habe. Man hat, seit den Tagen des Herrn Goebbels und seiner östlichen Kollegen, gelernt, daß Propaganda etwas sei, das die anderen machen – die Diktatoren, die Bösen, die mit dem Schnauzbart oder dem roten Stern. Wir hingegen, die freien Bürger des freien Westens, wir werden ja nur informiert, beraten, aufgeklärt – von Institutionen, die sich, man höre und staune, Öffentlichkeitsarbeit nennen, als handele es sich um eine Art Gemeinwohlveranstaltung, bei der freundliche Menschen in der Mittagspause Kuchen verteilen.

Bernays und die Erfindung der Seele als Verkaufsfläche

Es war, wenn man der Legende, pardon, der Dokumentation glauben darf, ein gewisser Herr Bernays, Nachfahre des Wiener Seelenklempners höchstselbst, der entdeckte, daß man dem Menschen nicht die Ware verkaufen müsse, sondern das Gefühl, ohne die Ware ein Nichts, ein Niemand, ein gesellschaftlich Erledigter zu sein. Eine Erkenntnis von solch hinreißender Schlichtheit, daß man sich fragt, warum eigentlich noch irgendwer Steuern zahlt, Wahlen abhält oder überhaupt noch denkt – wo doch das Geschäft mit der Angst und der Eitelkeit so viel einträglicher ist als das mühsame Geschäft mit der Wahrheit. Und heute? Heute hat man "Aitana", ein digitales Geschöpf, makellos, lächelnd, niemals müde, niemals widerspenstig – die ideale Verkäuferin, weil sie gar nicht existiert und folglich auch keine Gewerkschaft gründen kann. Der Traum der Werbeindustrie war immer schon der Mensch ohne Eigenwillen; nun hat man ihn sich gleich selbst gebaut, anstatt ihn dem mühsamen Erziehungsprozeß auszusetzen. Fortschritt, hieß es einst, sei das, was den Menschen befreie. Heute ist Fortschritt das, was den Menschen überflüssig macht – jedenfalls als Gegenüber, nicht als Käufer. Als Käufer bleibt er, gottlob, unverzichtbar.

Die feinen Leute und ihr feines Gewissen

Es ist ja nicht so, daß die Damen und Herren aus den Vorstandsetagen, den Ministerien, den Denkfabriken mit den hübschen Namen (Institut für Zukunft und Wachstum oder so ähnlich) gegen uns wären. Im Gegenteil! Sie tun ja alles – alles – für unseren Wohlstand, unsere Freiheit, unsere Kinder, unsere Kindeskinder, und, sollte es die Zeit noch erlauben, auch für unsere Urgroßenkel, vorausgesetzt, diese finden noch ein Stück Land, das nicht gerade unter Wasser steht oder in Flammen. Während sie das sagen – mit dieser Stimme, die man sich offenbar in eigens dafür eingerichteten Kursen anschult, jene sanft-besorgte, leicht gepreßte Tonlage des "Wir-müssen-leider", "Wir-haben-keine-Wahl", "Der-Markt-verlangt-es" –, während sie das sagen, wird, mit Verlaub, der Planet zu Schrott gefahren, mit einer Gründlichkeit und Hingabe, die man sich für bessere Zwecke nur wünschen könnte. Hätte man dieselbe Energie, dieselbe Kreativität, dieselbe schiere Innovationskraft, die in die Verschleierung der Klimabilanzen, in das Greenwashing, in die "freiwillige Selbstverpflichtung" der Industrie geflossen ist, einmal tatsächlich auf das Problem selbst verwandt – wir hätten, ich sage es ungern, das Ding wohl schon gelöst.

Die Sprache, dieses arme Tier

Am bemerkenswertesten an der ganzen Veranstaltung ist, mit welcher Akribie die Sprache selbst zum Schlachtfeld erkoren wird. "Reform" – ein Wort, das früher Verbesserung meinte, heute aber zuverlässig signalisiert: Es wird Ihnen etwas weggenommen, und zwar bald. "Wachstum" – ein Wort, das suggeriert, es werde für alle mehr, während es in Wahrheit bedeutet, daß für die einen erheblich mehr und für die anderen, nun, Wachstumschancen übrigbleiben, was ja, philologisch betrachtet, auch irgendwie wächst, nur eben nichts Eßbares. Und die Bevölkerung, geschult durch tausend Talkshows, in denen ernste Menschen mit ernsten Gesichtern ernste Sätze sagen, die, näher betrachtet, nichts bedeuten, fragt irgendwann nicht mehr: "Stimmt das?" – sondern: "Wie soll ich das jetzt finden?" Und kaum ist die Frage gestellt, steht auch schon die Antwort bereit, verpackt, kommentiert, mit drei Likes versehen, bevor man überhaupt zu Ende gedacht hat. Welch ökonomische Meisterleistung: Man spart sich sogar das Denken, weil es ja schon erledigt ist – von wem auch immer, Hauptsache, schnell.

Schluß, mit einem Seufzer

Man könnte nun, wie es sich für einen ordentlichen Polemiker gehört, zum Aufruf blasen: Wachet auf! Durchschaut das Spiel! Allein – auch dieser Aufruf ist längst Teil des Spiels, eine Marktlücke, die von allerlei Coaches, Querdenkern und selbsternannten "Wahrheitsfindern" bereits hingebungsvoll bewirtschaftet wird, meist gegen eine kleine Gebühr und mit einem eigenen YouTube-Kanal. Bleibt also nur die leise, ein wenig resignierte Feststellung: Wir leben, gewiß, im Zeitalter der Aufklärung – nur hat sich die Aufklärung, kaum war sie erfunden, sogleich selbst vermarktet, in handliche Häppchen zerlegt, mit einem hübschen Cover versehen und an jene verkauft, die sie eigentlich hätte hervorbringen sollen. Ein Geschäft, muß man sagen, von bestechender Eleganz. Nur eben nicht für uns.

Der Text wurde mit Hilfe des LLM Claude (Sonnet 5.5, mittel) erstellt. Der Aufwand für die Erstellung beschränkte sich auf die Vorgabe eines Textes aus diesem Wiki oder der Formulierung einer Frage und betrug ca. 0,5 h ohne Prüfung der Richtigkeit der Quellen.

Bitte beim lesen daran denken: Ideen, Formulierungen und stilistische Elemente sind nicht das Ergebnis eines individuellen künstlichen Geistes und seiner Welterfahrung, sondern die Aggregation aus den Werken von Millionen kluger, realer Menschen!

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